Wenn man über die Pioniere der alten Tage liest, so könnte man auf die Idee kommen, sie mit den Auswanderern der Neuzeit zu vergleichen. Die Pioniere von damals, wie es einst Komlumbus oder Magelan waren, hatten den Drang zu entdecken, neue Länder zu finden, ja sogar Kontinente zu erforschen, über die noch nicht so viel bekannt war, oder die noch nie zuvor jemand bereist hat. Diesen Drang haben Auswanderer heute natürlich nicht, doch der Drang zu entdecken, der Drang seine Zelte wo anders auszuschlagen, der ähnelt doch ein wenig.
Auf den Entdeckungsreisen von Kolumbus stand sowohl sein eigener Drang nach Eroberung, Erforschung und Erkundung neuer Erdteile hinter seinen Entdeckungsreisen., als auch der Adel und Finanzier der jeweiligen Erkundungsreisen. War es nur der Drang das Imperium auszudehnen, oder auch ein bisschen der Drang andere Orte zu finden, wo es vielleicht angenehmer zu leben wäre, wo man mehr Platz hat sich auszubreiten, aber auch wo man Schätze, Ressourcen und Bodenschätze finden könnte.
Wenn man den Auswanderer von heute betrachtet, so ist es sein eigener Drang, wo anders sein Glück zu versuchen. Einen anderen Ort zu finden, an dem man sein Leben verbringen kann und an dem man die Zukunft der nächsten Generation so aufbauen kann, wie man es an dem Ort an dem man sich befindet nicht kann. Wandert man in ein anderes Land aus rechnet man sich natürlich auch aus, das man im Land in das man auswandert Geld verdienen kann, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber auch um einen Polster zu erwirtschaften, damit die Nachfahren bzw. die zweite Generation der Auswanderer dann einen einfacheren Start in das Leben an genau dem Ort haben, den die Auswanderer sich für die Auswanderung ausgesucht haben.
Natürlich gilt es heute keine monatelange Seefahrt mehr zu überstehen. Es gibt auch keine Vorräte die man so kalkulieren muss, damit man bis zur Ankunft im Land der Träume nicht verhungert ist. Auch sollte man im Auswanderungsland keine Eingeborenen unterwerfen oder versuchen diese übers Ohr zu hauen.
Sie sollten als Auswanderer den Gedanken mitnehmen, wenn sie vorhaben auszuwandern, dass sie damit vorallem für ihre nächste Generation, vielleicht nicht der große heldenhafte Pionier des 21. Jahrhunderts sind, aber in unseren Augen auf alle Fälle ein kleiner Eroberer der Neuzeit sind.






